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fragen&antworten.

Ein Interview mit dem Initiator, Konstantinos Bitzios:

Welche Idee hatten Sie, die Initiative "schülerInnen.gestalten.wandel." ins Leben zu rufen?
Die meisten jungen Menschen werden in wichtige Zukunftsthemen nicht miteingebunden, werden komplett unterschätzt und fühlen sich ausgegrenzt, geradezu nutzlos.
Die Jugendlichen haben großartige Ideen und wollen sehr wohl mit gestalten. Zugleich sollte eine Möglichkeit entstehen, all die vielen Ideen und Lösungen zu veröffentlichen und auch umzusetzen. Daher sollen die innovativsten Ideen mit Unternehmen umgesetzt und in einem Buch auch veröffentlicht werden.  


Somit bringen die Jugendlichen in den Lösungsprozess für Herausforderungen von heute einen frischen Wind, mit neuen Perspektiven, richtig?
Ganz genau. Die jungen Menschen sind sehr talentiert und haben großartige Ideen. Sie betrachten all diese Herausforderungen aus einer ganz anderen und neuen Perspektive.  Wenn wir uns ständig mit dem selben Thema beschäftigen, beginnen wir uns irgend wann im Kreis zu drehen. Die SchülerInnen können da sehr hilfreich sein und uns vollkommen neue Wege zeigen.


Grundlage für "schülerInnen.gestalten.wandel." sind nachhaltiges Denken und Handeln sowie die Wiederbelebung von Werten. Warum?
Ich glaube ganz fest daran, dass wir all die vielen Herausforderungen von heute nur lösen können, wenn wir Werte wie z.B.: Ehrlichkeit, Respekt, Aufrichtigkeit, usw. wieder beleben und wir auf sozialer, ökonomischer und ökologischer Ebene nachhaltig denken.


Wird
"schülerInnen.gestalten.wandel." auch von einem Ministerium unterstützt?

Ja. Das österreichische Bundesministerium für Bildung befürwortet die Teilnahme mittels Erlass (GZ: BMB-37.888/0089-I/6/2016). 


Wer kann teilnehmen?

Alle Schülerinnen und Schüler, ab der 6. Schulstufe (12. Lebensjahr) können, unabhängig des Schultyps teilnehmen. Es können ganze Klassen, Gruppen von SchülerInnen und mehrere Klassen von einer Schule teilnehmen.


Wann kann sich eine LehrerIn anmelden?
Eine Anmeldung für das neue Schulajhr, 2016/17, ist ab sofort möglich!
Für Fragen steht Ihnen der Initiator, Konstantinos Bitzios, auch während der Sommerferien zur Verfügung.


Wie lange dauert der Einführungsvortrag?

Eine Unterrichstsunde ist ausreichend.


Wenn sich mehrere Klassen einer Schule anmelden, ist es möglich den Einführungsvortrag vor allen teilnehmenden SchülerInnen zu halten?
Selbstverständlich. Das wäre auch von Vorteil.


Wie lange sollte eine Klasse an "schülerInnen.gestalten.wandel" teilnehmen?

Am besten wäre es natürlich, wenn eine Klasse ab der 6. Schulstufe bis zur Matura teilnimmt. Schließlich, bestehen zahlreiche Herausforderungen und zum Finden von Lösungen bedarf es eine gewisse Zeit.
Ein Schuljahr ist da ein guter Anfang. Je länger eine Klasse teilnimmt, desto besser. Allerdings, gibt es keine vorgeschriebene Mindestdauer.


In welchen Bundesländern gibt es schon diese Initiative?

Die Initiative besteht bereits im Burgenland, in Kärnten, in Niederösterreich, in Oberösterreich, in Salzburg, in der Steiermark und in Wien.

Was sind die Ziele von "schülerInnen.gestalten.wandel."?
Die Schülerinnen und Schüler als gleichwertige Partner in den Prozess des Lösungsfindens für Herausforderungen von heute mit einzubinden, mit Ihnen gemeinsam neue Lösungen zu finden und gemeinsam mit Unternehmen, Organisationen, Vereine, etc., neue Projekte, Initiativen und Produkte zu entwickeln. Die Ideen und Lösungen sollen nicht in einer Schublade verstauben, sondern sollen veröffentlicht und umgesetzt werden.


Das bedeutet, dass es auch um eine Diskussion und um einen Ideenaustausch geht?

Der Ideenaustausch und der offene Dialog, sind wesentliche Bestandteile. Bei "schülerInnen.gestalten.wandel." geht es auch um das Gewinnen von neuen Erkenntnissen, für alle Beteiligten. Schließlich, betreffen all die vielen Herausforderungen uns alle.
Das bedeutet, dass nicht nur die Jugendlichen , sondern auch die teilnehmenden Unternehmen, Organisationen, Vereine, etc. wichtige Erkenntnisse gewinnen können. 


Welche Herausforderungen meinen Sie?

Heute stehen wir vor zahlreichen Herausforderungen, wie z.B.: die "Wiederbelebung von Werten", "alternative Energien", "Integration", "Menschenrechte", "Konsum- und Ressourcenverbrauch", "Umwelt- und Tierschutz", "neue Wirtschaftssysteme", "Armut und soziale Gerechtigkeit", etc.
Die Finanzkrise, die Umweltkatastrophen, die politischen Unruhen weltweit, etc. zeigen uns, dass die Zeit gekommen ist, neue Wege zu gehen.
Es ist Zeit für einen positiven Wandel. 


Wie schaut ein Schuljahr für eine Klasse aus, die teilnimmt?

Nachdem die LehrerIn die SchülerInnen angemeldet hat, erfolgt der "Einführungsvortrag" in der Schule bzw. die Zusendung aller Informationen. Der Initiator informiert die SchülerInnen und die LehrerInnen über den genauen Ablauf und über die Themen.
Danach, widmen sich die SchülerInnen einem oder mehreren Themen. Im Unterricht können Literatur und Filme hinzugezogen werden, die ich speziell für diese Initiative ausgesucht habe und die ich in den Vorgesprächen auch dem österreichischen Bundesministerium für Bildung und Frauen vorgestellt hatte.
Zwischen September und Juni können die Schülerinnen und Schüler verschiedene Veranstaltungen, wie z.B.: Unternehmensführungen, Vorträge, Diskussionen oder Workshops besuchen. Diese finden in der Schule oder in den Unternehmen (Organisationen, Vereinen, etc.) statt. Gleichzeitig, diskutieren die Jugendlichen im Diskussionsforum und recherchieren in ihrer Freizeit.
Dadurch bekommen die SchülerInnen neue Impulse, die ihnen beim Finden von Lösungen hilfreich sein können.


Wie viele Veranstaltungen müssen besucht werden?

Es gibt keine Mindestanzahl.
Je mehr Veranstaltungen besucht werden können, desto mehr Einblicke und Impulse bekommen die SchülerInnen.


Ist es
möglich, dass Klassen eines Bundeslandes, Veranstaltungen besuchen, die in einem anderen Bundesland stattfinden?
Selbstverständlich!
Bei "schülerInnen.gestalten.wandel." sollen sich Menschen aus verschiedenen Bundesländern, kennenlernen, sich miteinander vernetzen und von einander lernen. Alle teilnehmenden SchülerInnen können sich Veranstaltungen in allen angebotenen Bundesländern aussuchen und besuchen.


Gibt es für die teilnehmenden Schulen, die Möglichkeit eine Förderung zu bekommen?

Ja, die gibt es.
Teilnehmende Schulen haben die Möglichkeit, beim Forum Umweltbildung (www.umweltbildung.at) einen Antrag zu stellen. Ob und in welcher Höhe Schulen eine Förderung erhalten hängt von dem vorhandenen Budget ab. 


Weitere Informationen: die initiative. 

© Copyright:
Schüler Gestalten Wandel
www.schuelergestaltenwandel.at

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